Die Stadt Krk

Krk ist einer der ältesten und beliebtesten Ferienorte des Adriaraums. Krk wirkt mit der hohen Stadtmauer, hinter der sich malerische und verwinkelte Gassen verbergen, wie eine mittelalterliche Festung am Meeresufer.

Die Ursprünge der Stadt Krk gehen zurück auf die Zeit der Römer und Liburner. Im 7. Jahrhundert Bischofssitz begann im Mittelalter durch den Aufstieg des kroatischen Adels mit der Familie Frankopan die Blütezeit Krks. Trotz des starken Einflusses der Venezianer verwaltete sich Krk selbständig bis zur Herrschaft der Habsburger Ende des 17. Jahrhunderts. Krk war in der Zeit der Kroatischen Nationalen Wiedergeburt in den Jahren um 1830, auch Illyrische Bewegung genannt, als zuerst junge kroatische, später auch serbische und slowenische Intellektuelle die kulturelle, ethnische und politische Einheit aller Südslawen forderte, eine bedeutende Stadt.

Die Spuren der Frankopani, der mächtigsten Adelsfamilie in Kroatien, sind besonders in Krk unübersehbar. Diese Fürstenfamilie hat über 500 Jahre lang Kroatien und Südosteuropa gemeinsam mit der Fürstenfamilie Zrinski beeinflusst. Bis heute verehren die Kroaten mit der Benennung von Gebäuden, Plätzen und Straßen diese beiden Familien. Die Frankopanen trotzten dem kriegerischen Machtkampf zwischen den Venezianern und den Ungarn um die strategisch wichtigen Seewege und die zentrale Rolle Krks und wurden in Krk zu Fürsten ernannt. Die Herrschaft der Frankopanen war nicht nur auf die Insel Krk beschränkt. Sie dehnten Ihren mächtigen Einfluss bis aufs Festland der Kvarner Bucht aus. Das Vinodol Tal und viele Orte entlang der Küste wie Kraljevica oder Novi Vinodolski mit Burgen und Kastellen sind Zeitzeugen der Macht dieser Adelsfamilie.

Das Wahrzeichen Krks ist die romanische Kathedrale der Mariä Himmelfahrt aus dem 12. Jahrhundert, in der im Sommer auch klassische Konzerte stattfinden. Der Engel auf dem Glockenturm der Kathedrale wacht eine Trompete spielend über die Stadt. Im Inneren der Kathedrale finden sich vielzählige wertvolle Gegenstände wie der Marmoraltar, die gotische Statue der Heiligen Maria mit Kind und Bilder italienischer Künstler. Die Bedeutung als Bischofssitz im 7. Jahrhundert wird durch das Grab Bischof Mahnićs deutlich, der die katholische Bewegung initiierte und Mitbegründer der altslawischen Akademie war. In der Kathedrale erkennt man auch den Einfluss der Frankopanen wieder:  Eine vergoldete silberne Pala mit dem Bild Marias wurde von den Frankopanern im 15. Jahrhundert gestiftet. Großzügig zeigte sich auch Frankopan Ivan VII., als er die Kapelle der Heiligen Barbara an die Kathedrale anbaute und mit dem Frankopanen-Wappen versah.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind beim Betreten der Altstadt „Glavna gradska Vrata“, das Stadttor mit seiner Uhr aus dem 15. Jahrhundert, die Burg der Frankopanen als Symbol der Wehrhaftigkeit Krks und ein keines in die Stadtmauer eingebettetes Franziskanerkloster.

Nicht nur die kulturellen Schätze und das reizvolle Stadtbild rund um die „Vela Placa“, den Hauptplatz Krks, machen Krk zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für Kroatienliebhaber. Einladende Kiesstrände und der Hafen mit seiner Uferpromenade, Fischkuttern, Ausflugsbooten und Segelyachten lösen bei den Besuchern Krks  Gefühle von Gelassenheit und Entspannung aus. An der sonnigen Hafenpromenade und in den Gassen laden Restaurants, Eisdielen und Cafés zum gemütlichen Verweilen ein.


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