Poreč

Region: Istrien

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Die Geschichte der malerischen, auf einer kleinen Landzunge erbauten Stadt Poreč reicht bis ins Neolithikum. Die Histrer bauten hier ihren ersten geschützten Hafen. Wegen der strategisch günstigen Lage an der römischen Heerstraße zwischen Aquileia und Pula wurde hier ein Heeresstützpunkt erbaut, der Handel florierte und die Einwohnerzahl wuchs. Cäsar erhob das damalige Parentium zum Municipium, und Kaiser Tiberius verlieh ihm den Ehrentitel Colonia Julia Parentium. Noch heute erinnern die Straßennamen Decumanus und Cardo Maximus an diese Zeit.

Bedeutendstes Baudenkmal von Poreč ist die beeindruckende Euphrasius- Basilika. die 1998 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Bedeutendes Werk spätantiker und frühbyzantinischer Baukunst (4.-6. Jh.), nach dem Bauherrn benannt. Die Basilika wurde auf Grundsteinen früherer Basiliken errichtet, die sich nur noch im Mosaikboden zeigen. Zu besichtigen sind neben den Mosaiken aus dem 4. Jh. das Atrium mit byzantinischen Säulen, das Lapidarium, das Baptisterium und das angebaute bischöfliche Palais. Ein Aufstieg auf den Turm belohnt mit herrlichem Ausblick über die Stadt. Im Sommer ist sie tägl. von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet, während des Gottesdienstes sind keine Besichtigungen möglich. Der Besuch der Mosaiksammlung, des Lapidariums und des Kirchturms ist kostenpflichtig.

Poreč ist eine Stadt zum Bummeln - es gibt sehenswerte Gassen, aber auch nette Boutiquen und Galerien. Immer wieder kann man hübsche Winkel und Fassaden entdecken und auf einem der schön gestalteten Plätze Halt machen, wie zum Beispiel am Trg Marafor, wo schon die Römer

Tempel errichteten. Die Plätze laden mit ihren verschiedenen Cafebars tagsüber zu Kaffee oder Eiscreme ein, abends kann man bei Musik auf einen Cocktail oder ein Glas istrischen Wein einkehren. Porec beschert dem Gast auch im Herbst nette Gemütlichkeit, zumal noch viele Lokalitäten geöffnet haben; im Hochsommer wird es dagegen schon manchmal ganz schön eng in den kleinen Gassen.

In Sichtweite der Stadt liegt die Bade- und Hotelinsel Sv. Nikola, zu der man mit dem Taxiboot in wenigen Minuten gelangt und sich von der Besichligungstour erholen kann. Die Schönheit der Porestina, der Umgebung von Poreč, mit all ihren kleinen Orten kann man mit dem Mountainhike auf ausgewiesenen

Fahrradwegen erkunden. Zudem gibt es eine Weinstraße mit etlichen guten Winzern. Nautikern stehen gleich drei Marinas zur Verfügung. Die Stadt zählt zu den bekanntesten und ältesten Touristenorten Istriens. Inzwischen sind es fast fünf Millionen Gäste jährlich, die Poreč und seine Umgebung besuchen. Trotz der Menschenmassen ist die Wasserquaiität bestens, 19 mal weht hier die begehrte »Blaue Fahne«.

Wer für einen Augenblick Rennfahrer sein will,sollte das Motodrom von Poreč besuchen. Für die Nachwuchs-Rennfahrer stehen zwei Rennstrecken zur Verfügung: Einmal beim Kart-Cross für Karts und Buggys, dahinter ein Kurs für Offroad-Enthusiasten auf Quads. Weitere Infos unter www.istra-kart.com.

Im Aquacolors in Poreč stehen den besuchern 12 Rutschen zum Austoben zur Verfügung. Angefangen von Familienrutschen für die Kleinen bis hin zu den großen Rutschen für die Wagemutigen bietet der Wasserpark eine schöne Abwechslung für die ganze Familie. Mehr unter www.aquacolors.eu/de

Restaurants

Sehenswürdigkeiten

Strände und Buchten